Regelmäßige Lesebühnenauftritte ergänzen Solo-Lesungstermin und mediale Vernetzung in Berlin

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Robert Rescue, 1969 in Hessen geboren, wechselte nach Tätigkeiten als Kunststoffformgeber 1999 zur literarischen Szene. Mit „Blau is dasselbe in Gelb“ legt er seinen sechsten Kurzgeschichtenband vor, der 34 satirische Alltagsminiaturen aus dem Berliner Wedding enthält. Rescue ist als Performer auf Lesebühnen wie den BRAUSEBOYS und „Vision & Wahn“ aktiv. Das Cover von Marion Alexa Müller spielt ironisch auf Rosenthals Iwo Jima-Motiv an und kündigt eine Lesung im August an.

Rescuses stoische Gelassenheit trifft Selbstironie in satirischen Berliner Miniaturgeschichten

In seinem sechsten Band verbindet Robert Rescue alltägliches Scheitern und lakonischen Humor mit präziser Beobachtung. 34 Kurztexte nehmen die Leser mit zu Behördenschleifen, Bildungsroutinen und selbstreferenziellen Anekdoten. Die Metapher der instabilen Ampel im Wedding verdeutlicht, wie ein noch funktionierendes System ins Wanken gerät. Mit feinem Gespür für Absurditäten und stoischer Gelassenheit lädt der Autor dazu ein, den Alltag neu zu betrachten. Die Mischung aus Ironie und Gelassenheit überzeugt als erzählerisch.

Subtile Gesellschaftskritik in Alltagsanekdoten zwischen Bürgeramt, Protestdisteln und Robotern

Die Sammlung kombiniert Erlebnisse aus dem Behördendschungel, etwa im Bürgeramt, mit den tückischen Alltagsfallen von Distelkleie und dem skurrilen Verhalten orientierungsloser Saugroboter. Ergänzt durch Szenen mit aufwendigen 1000-Teile-Puzzles und Alltagsschnipseln aus der Großstadt, entsteht ein facettenreiches Abbild urbaner Strukturen. Robert Rescue mischt präzise Beobachtung mit lakonischer Komik und subtiler Gesellschaftskritik. Die unterhaltsamen Miniaturen wirken nie belehrend, sondern regen zum Schmunzeln und Nachdenken an. Strukturiert, mit überraschender Leichtigkeit und tiefgründigem Timing.

Unaufgeregtes Erzählen lädt mit spitzer Beobachtung zum Augenzwinkern ein

Robert Rescue kombiniert in seinen Miniaturen stoische Gelassenheit mit subtilem Selbstspott und schafft so eine unverwechselbare Erzählstimme. Der Autor agiert wie ein ruhiger Beobachter, der alltägliche Szenen mit nüchterner Präzision aufnimmt und kommentiert, ohne sich in Übertreibungen zu verlieren. Durch dieses zurückhaltende Erzählen entsteht eine vertraute Atmosphäre, die den satirischen Witz unterstreicht und Leser ermuntert, gewöhnliche Alltagssorgen mit humorvoller Gelassenheit zu betrachten und wertungsfrei zu reflektieren und spielerisch neue Einsichten.

Ende August Solo-Lesung angekündigt: Rescues Band feiert Berliner Kleinkunstpremiere

Ende August lädt Robert Rescue zu einer Solo-Lesung seines Kurzgeschichtenbands ein. Er ist außerdem fester Bestandteil des Berliner Lesebühnenprogramms, insbesondere bei den BRAUSEBOYS und in der Reihe „Vision & Wahn“. Die Veröffentlichung erfolgte durch Periplaneta Berlin. Für das Cover zeichnete Marion Alexa Müller verantwortlich und adaptierte Joe Rosenthals „Raising the Flag on Iwo Jima“ auf humorvolle Weise. Rescues Essayarbeiten erscheinen in „Neues Deutschland“, in der „Titanic“ und in der „TAZ“.

Ehemaliger Kunststoffformgeber und IT-Fachkraft, heute renommierter Autor und Bühnenstar

Im hessischen Jahrgang 1969 geboren, absolvierte Robert Rescue nach einer Ausbildung zum Kunststoffformgeber eine Tätigkeit als IT-Fachkraft. Ab 1995 widmete er sich dem literarischen Schaffen und veröffentlichte seine ersten Kurztexte. Seit 1999 zählt er zu festen Teilnehmern deutscher Lesebühnen und wirkt im organisierten Vorlesen mit. Seine Zusammenarbeit mit Gruppen wie den BRAUSEBOYS und „Vision & Wahn“ hat sein Profil geschärft. Sechs Kurzgeschichtensammlungen sowie ein Roman dokumentieren die Breite seines Schaffens.

In „Blau is dasselbe in Gelb“ demonstriert Robert Rescue meisterhaft, wie aus unscheinbaren Begebenheiten unterhaltsame Geschichten entstehen. Seine ausschnitthaften Miniaturen zeichnen ein kaleidoskopisches Bild des Großstadtdschungels. Mit lakonischem Witz und gezielter Überzeichnung offenbart der Autor gesellschaftliche Nuancen, die im Alltag meist unbemerkt bleiben. Das Ergebnis sind pointierte Alltagsstudien, die Leser zum Schmunzeln bringen und sie gleichzeitig dazu anregen, ihre Umgebung mit neugierigem Blick zu erkunden und Alltagssorgen locker gelassener betrachten.

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